hier wie angekündigt mein Bericht zum Vitra Design Museum und der George Nelson-Ausstellung. Aber ich lasse einfach ein paar Bilder für sich sprechen.
Erstmal zur Ausstellung...
George Nelson Architect and Designer:
George Nelson (1908-1986) was, together with Charles & Ray Eames, one of the founding fathers of American modernism. We like to think of George Nelson as "The Creator of Beautiful and Practical Things".
Einige der schönen Stücke kennt man oder kann sie jetzt einem Namen zuordnen.


Was ich bei den Uhren interessant fand. Er hat herausgefunden, das die Menschen nicht zwingend auf die Ziffern schauen müssen um die Uhrzeit abzulesen, sondern im Gegenteil, schon bevor die Zahlen registriert werden, durch die Zeigerstellung die Uhrzeit erfassen können. Damit verbannte er die Ziffern und machte aus der Wanduhr ein Design-Objekt.



Ich find's krass wie sehr sich die original Ami-Flagge eingebrannt hat und wie fremdartig dadurch diese gemorphten Flaggen erscheinen.

Das Experimental House war ein modulhaftes System, das erweitert werden und sich so immer weiter ausbreiten konnte.

Und hier mal nur ein paar wenige Eindrücke vom Vitra-Gelände. Der Museumsbau von Gehry und ein Nebenbau mit deren Konferenz-Räumen von Ando. Kirschbäume und japanische Architektur ergänzen sich einfach wahnsinnig gut.
Leider kam ich nicht ans Feuerwehrhaus von Hadid, weil man nur noch mit einer Führung aufs Werksgelände darf und die letzte Führung hab ich knapp verpasst. Sau ärgerlich!
Mich machen die Gehry-Bauten langsam nicht mehr besonders an. Es fehlt doch irgendwie das neue wie man mit einem Ort umgeht. Es ist doch egal wo die Bauten stehen, sie sehen einfach gleich aus in Ihrer Dynamik.


Da finde ich das Ando-Gebäude, wie es mit dieser Einfachheit und trotzdem so aussagekräftig da steht wesentlich spannender. Kommt leider nicht so gut rüber auf den Bildern.

Und hier wieder, Japaner arbeiten mit Schatten und nicht mit Licht.

So, jetzt zu Herzog & de Meuron und ihrem Beitrag zum Thema 'Das Haus'. Es wird wohl ein neues Ausstellungsgebäude (nennt sich das 'Vitra-Haus') und wirkt wie ineinander geschachtelte Hausformen. Dabei bleibt allerdings nur noch dieser Archetypus (Satteldach, 2 geschossig) übrig und wird in vielerlei Hinsicht neu interpretiert, wie z.B. die vollverglasten Giebelseiten oder das Weite auskragen an manchen Stellen. Das hebelt natürlich alles was man sonst noch mit einem Haus verbindet komplett aus. Mehr Infos gebe ich nach dem Vortrag von J. Herzog am 28.4. bekannt. Wenn's fertig ist fahr ich auch auf jeden Fall noch mal hin.
Damit sag ich schon mal Ciao, bis dann...





