Sonntag, 22. März 2009

Hallo Freunde,

ich melde mich nach den ersten arbeitsreichen Wochen heute wieder zu Wort.
Es gab ganz schön viel zu tun, weil ich nach der Arbeit noch weiter an meinem Städtebau-Projekt für die FH über Skype mit meinem Kommilitonen Christian gearbeitet habe. Präsentation war am letzten Freitag und es verlief ziemlich gut.

Ansonsten kann ich sagen, dass ich mit dem Praktikum sehr zufrieden bin. Man genießt sehr viele Vorzüge von den flexiblen Arbeitszeiten (Überstunden kann man sogar abbauen wenn wenig zu tun ist) und sehr selbständiger Arbeitsweise bis zu Mittagspausen auf einem wunderbaren Sonnendeck und einem sehr angenehmen Team. Es dutzen sich alle, was ich auch sehr angenehm empfinde. Was ich von anderen Praktikanten gehört habe ist der Zustand in meinem Büro längst nicht die Regel und ich glaube ich habe ein gutes Los gezogen.
Es sind noch zwei andere Praktikanten da, die beide auch schon Wettbewerbe bearbeitet haben und denen das viel Spaß gemacht hat.
Momentan bearbeite ich ein Teilprojekt für das Kinderspital Zürich und zeichne Grundrisse und Schnitte zum ersten Mal mit AutoCAD. Es wäre schon von Vorteil gewesen wenn ich das Programm schon vorher beherrscht hätte, aber so lerne ich noch ein CAD-Programm dazu was auch nicht schaden kann.

Ich hatte am vorletzten Wochenende einen ganzen freien Tag und habe mit Caro mal die Stadt und den See erkundet.
Der See ist natürlich herrlich und wir freuen uns schon auf den Sommer zum Afterwork-Abhängen in den Seebadbars.
Caro hat eine gute Chance nun auch ein Praktikum in Zürich zu bekommen und stellt sich morgen vor. Dann hätten wir es doch geschafft gemeinsam in einer Stadt ein Praktikum zu finden.
Damit Ihr auch mal etwas zu sehen bekommt stelle ich ein paar Bilder des MFO-Parks rein. Ein urbaner Park, der in dieser Form wahrscheinlich einzigartig ist. Er besteht aus einer Stahlkonstruktion mit ca. 20 m Höhe und 4 Geschossen und ist mit Rankenpflanzen begrünt, die im Sommer wie ein 'grüner Pelz' den Stahl bedecken sollen.
Er steht an einem der bekannten, neu entdeckten Industriestandorte, die durch innovative Architektur neu definiert werden und richtige Szene-Bezirke geworden sind. Ich vermute, dass es eine glasverarbeitende Firma gewesen sein muß, denn der grünliche Bodenbelag (siehe Fotos) besteht tatsächlich aus Glasscherben, die abgerundet wurden, so dass man sich (vermutlich) auch barfuss darauf bewegen kann.
Im vierten Geschoss habe ich mich allerdings schon leicht unsicher gefühlt, da das ganze recht filigran erscheint. Ganz oben gibt es Sonnenliegen und im Sommer kann man bestimmt gut zwischen Pflanzen liegen und entspannen. Im Winter war die Bepflanzung natürlich eher spärlich.
Hier mal ein paar Eindrücke:















Es ist fantastisch was man in dieser Stadt an Architektur und Design geboten bekommt. Es gibt ständig Ausstellungen und man kann sich viele Eindrücke verschiedener Architekten an einem Standort verschaffen. Das nächste was ich mir anschauen werde ist die Unibibliothek von Calatrava. Melde mich dann mit neuen Eindrücken wieder!
Damit sage ich wieder Ciao und bis zum nächsten Mal!

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